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Die wichtigsten Rohstoffprognosen auf einen Blick, aktueller Stand 21. Februar 2026!

👉 Energie:


Unterbrechung der russischen Öl-Lieferungen über Druschba führt zu Verknappung in Europa. Slowakei ruft Ölnotstand aus; Lieferung von 250 Tsd. Tonnen Rohöl aus Notreserven zur Versorgung der einzigen Raffinerie.


EU-koordinierte Diskussion über alternative Lieferwege. Tschechien bietet Pipeline-Lieferung an; Kroatien möglich als Transit nach Ungarn.

Hintergrund: Beschädigungen durch russischen Angriff auf ukrainische Energie-Infrastruktur Ende Januar.


Weitere Angebotsausfälle in der Region (Kasachstan CPC-Öl, Schwarzes-Meer-Exportterminals) belasten das Angebot.


Langfristige Gassicherung stärker im Fokus: Gasspeicherstand 21,6% (16. Feb.) deutlich unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt.


Reiche betont absehbare Relevanz eines Kriseninstruments jenseits reiner Füllmengen, u. a. Option einer staatlich gehaltenen strategischen Gasreserve.

Einflussfaktoren: Wegfall der Gasspeicherumlage (1. Jan. 2026) und EU-Minfüllvorgaben (Auslauf 1.4.2027); Ziel: Unabhängigkeit von russischem Pipeline-Gas bis Ende 2027.


Politische Debatte: Plan B/Akzent auf Eigenverantwortung vs. staatliche Reserve; endgültige Regelung noch offen; Kostenstruktur für Reserve noch zu klären.


👉 Edelmetalle:


Schweizer Goldexporte im Januar leicht rückläufig, Export nach UK stark gesunken; USA-Wareneinträge fast auf Null.


Zunahme von Goldimporten aus den USA nach 26,5 Tonnen; Verschiebung der Exporte von West nach Ost (China & Indien jeweils deutlich Zuwachs).

Zusammenhang mit COMEX-Beständen und Gold-ETFs; Neujahrsaktivitäten/Importbedarf in Asien als Treiber.


👉 Industriemetalle:


Indonesische Nickelschmelzen erwarten stärkeres Material aus den Philippinen aufgrund eingeschränkter Minenproduktion in Indonesien.


Philippinen könnten Exporte im Jahr verdoppeln; Philippines-Marktanteil zuletzt ca. 7%, Indonesien ca. 66%. Erwartetes Aufwärts­potenzial beim Nickelpreis (Prognose 2027 ca. 20.000 USD/t).


Aluminium: Globale Primäraluminiumproduktion 2025 +2,2%; Recycling +2,0%.

China Haupttreiber (Primär +4%, Anteil von 60,2% auf 61,3%); weitere Steigerung durch Obergrenze der Produktion herausfordernd.


Sekundärproduktion breit verteilt; China ~40% Anteil; USA 13,8%; Deutschland 10,3% (Aufholpotenzial nach Rückgängen 2024–2025).


👉 Agrarrohstoffe (USDA-Prognosen):


Maisanbaufläche 94 Mio. Morgen, ca. -5% vs. Vorjahr; Sojabohnen 85 Mio. Morgen, +4,7%; Weizen ca. 45 Mio. Morgen.


Erwartete Ernten: Mais ca. 15,755 Mrd. Scheffel, Sojabohnen ca. 4,45 Mrd. Scheffel. Prognosen mit großer Unsicherheit; März-Umfrage der Landwirte entscheidet über mögliche Verschiebungen.


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Beste Grüße aus Frankfurt am Main


Michael Neumann

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